Am Ende …

… hatte ich gestern ungefähr 115 Farfalle …

Ungefähr 115, weil ich an sich nur geradeso bis drei zählen kann. Auf jeden Fall bin ich in dem Zeitfenster, das mir zur Verfügung stand, fertig geworden.

Geschmeckt haben sie uns allen und weil ich so fleißig war, haben der Gatte und ich heute noch einen Rest Farfalle fürs Abendessen. Den Rest fülle ich mit Kaufnudeln auf. Dann gibt es noch einen Tomatensalat und am Ende sind wir beide sicherlich pappsatt.

Die Dinge, die den heutigen Tag bisher ausfüllten, betrafen leider nicht so wirklich mein kleines Leben. Im Vordergrund stand doch mal wieder das überaus wichtige Leben meiner Mutter, welches sie aus ihrer Sicht völlig autark und ohne Hilfe bewältigen würde, so man sie denn ließe.
Das zum Leben ein wenig mehr gehört, als morgens Aufzustehen, abends Schlafenzugehen, zwischendurch die dargebotenen Speisen zu vertilgen, es manchmal zum richtigen Zeitpunkt aufs Klo zu schaffen, wenn nicht, dann eben nicht … und ansonsten sein Personal herumzuschubsen, übersieht sie dabei geflissentlich. Geht ja, das Personal spurt.

Ich spure jetzt auch … weil ich es gewohnt bin … und begebe mich in die Küche … weil der Gatte nach Hause gekommen ist und er und ich Hunger haben. Dem muss Abhilfe geschaffen werden.