Moin

Da der allgemeine Lockdown, wobei der Ausdruck für uns nicht wirklich zutreffend ist, wohl verlängert wird, werde ich versuchen meinen persönlichen hier im Blog zu beenden. Vielleicht hat ja irgendjemand Lust mal etwas anderes als Coronazahlen und das ewige Hin und Her übers Impfen zu lesen.

Wir sind sind, trotz einige Kleinigkeiten …
– zum Beispiel brauchte der Gatte Anfang November ein neues Kästchen für sein Herz, weil bei seinem alten die Batterie überraschend keine Energie mehr hatte … er hat/wir haben großes Glück gehabt, dass er keine Coronainfektion mit nach Hause gebracht hat, 14 Tage nach dem er aus dem Krankenhaus raus war, haben sie dieses Krankenhaus wegen zu vieler Coronainfektionen dicht gemacht …
ich habe Mitte November mein Implantat bekommen … war nicht lustig und ist auch immer noch nicht wirklich lustig, aber ich hoffe, dass das besser wird, wenn er, der Kieferchirurg Ende März/Anfang April das ganze Gerümpel, dass er für den Übergang/für die Zeit des Einwachsens verbaut hat (vor allem diese komischen Bänder, die sich wie Oktopusse mit ihren Armen am Zahnfleisch des benachbarten Backenzahn festsaugen) entfernt,
… irgendwie ganz gut durch die letzten Monate gekommen.

Meine Mutter ist trotz diverser Corona Ausbrüche in ihrem Heim bisher auch um eine Infektion herumgekommen. Ich war sie Anfang Oktober das letzte Mal besuchen. Zwischendurch stand das Heim immer mal wieder unter Quarantäne, sodass ich sie nicht hätte besuchen können und ganz ehrlich – wahnsinnig motiviert meine Isolation zu verlassen, bin ich nicht. Das eine ist die Alten vor dem Virus zu schützen, aber eigentlich finde ich es viel wichtiger mich vor dem Virus zu schützen. Denn eine Infektion ist umgekehrt genauso möglich. Ich kann nicht nur etwas zu ihr reintragen, ich kann genauso etwas heraustragen und im Grunde ist dieser Fall tatsächlich viel wahrscheinlicher. Jedenfalls in meinem Fall.

Jetzt kommen ich zu den „kreativen“ Details meines Leben … ;O)
Weil mir Corona eine neue Frisur spendiert hat, meine Haare sind jetzt knapp kinnlang nachdem ich sie letztes Jahr am 27. Januar, nach einem Versuch des Wachsen Lassens, doch wieder richtig kurz schneiden ließ, habe ich mir gestern Scrunchies – zu deutsch Haargummis genäht.

Geht schnell, ist anspruchslos, was zu mir passt und passt zum Mundschutz …

… die Dinger taugen aber auch als Dekomaterial …

Morgen häng ich Donuts dran ;O)

… und können ordentlich wegsortiert werden …

… wenn ich sie nicht gebraucht werden, um einen Dödel auf den Kopf zu zaubern, damit ich mir einbilden kann, dass ich eine Frisur hätte.

Vielleicht verrate ich morgen, was ich vom Gatten großartiges für die Haare zu Weihnachten bekommen habe.

Jetzt gehe ich so anspruchsvolle Dinge machen wie Wäsche aufhängen.