Urlaub …

… heißt es diese Woche für den Gatten und da mann diese Zeit sinnvoll und entspannt nutzen soll, haben wir am Montag den Keller entrümpelt. Während der Gatte die über Monate mühsam gesammelten und ordentlich aufgestapelten Kartons zerkleinerte, habe ich eine Jungfrau zersägt das vor knapp drei Jahren aus Berlin mitgebrachte und nicht mehr von Nöten seiende Bett zersägt. Dann haben wir das Auto vollgestopft und haben den Müll entsorgt.

Um uns von diesen Strapazen zu erholen und weil das Wetter schön sein sollte, kühl aber sonnig ohne viel Wind, haben wir gestern einen Ausflug an die Ostsee gemacht.
Zuerst sind wir nach Heikendorf gefahren und haben zwei Butt direkt vom Fischerboot in die Kühltasche geladen (… die Butt sind schon Geschichte … die habe ich gestern Abend geräuchert, dazu ein schneller Speckkartoffelsalat – köstlich).

Danach haben wir Laboe angesteuert …

Julius Cäsar Kröte war auch mit … endlich mal wieder sein Element, das Meer, sehen Meer

Wir waren erst letztes Jahr in Laboe und sind sogar durchs U-Boot gekrabbelt. Dieses Jahr definitiv keine Option. Trotzdem haben die Menschen später, als wir vom Ehrenmal herunterkamen, davor Schlange gestanden. Ich würde aber selbst ohne Corona nicht noch einmal ins U-Boot wollen. Dreimal war ich bereits drin. Das reicht für ein Leben. Wenn sie das U-Boot eines Tages umbauen, würde ich natürlich noch einmal durch krabbeln ;O).

Auf das Ehrenmal …

… sind wir aber nochmal gestiegen … bleiben wir bei der Wahrheit – sind wir noch einmal mit dem Fahrstuhl gefahren.
Der Ausblick ist immer wieder schön und dieses Mal hatten wir großes Glück und durften das sehen …

… ein U-Boot mit Begleitschiff.

Ich musste bei dem Ding immer an eine Konservendose denken, aber toll war es wirklich.
Wann sieht man schon mal in Natura ein noch seetaugliches U-Boot in Aktion?

Im Anschluss sind wir noch ein Stückchen weitergefahren und haben uns auf dem Deich eine einsame Bank gesucht, die Aussicht …

… genossen … was für ein Himmel …

… und unsere mitgebrachten Brote, Käsewürfel und Weintrauben verspeisen.
Als wir satt waren, machten wir uns wieder auf …

… in Richtung Heimat.

UrlaubsMorgenIdylle

Mit dem Frühstücktee auf dem Balkon sitzen …

… dabei Schafe kucken und hören …

… Spatzen und Schwalben schimpfen und fliegen uns um die Ohren, die beiden Pferde Schnauben hin und wieder …

… der kleine Mäher geht seinem Tagwerk nach …

Ich bin gespannt für welche Route er heute eingeteilt ist. Das wechselt nämlich von Tag zu Tag.

Jetzt macht er aber gerade Pause …

… wahrscheinlich war die Hasenjagd …

… so anstrengend. Der vom Mäher verstörte Hase ist auch erstmal aufs Feld geflohen, …

… aber spätestens heute Abend kommt er wieder und bringt bestimmt seine Verwandten wieder mit.

Ich sehe jetzt zu, dass ich meine täglichen Kopfschmerzen, die mir das Bett, das ich eher als Hängematte bezeichnen würde, einbringt.

P.S. Hase schon wieder da …

Der Mäher speist noch, also keine Gefahr für den Hasen.