Vom Iglöw und anderem Unsinn

Mich muss vor Kurzem der Stein der Erkenntnis hart am Kopf getroffen haben. Anders ist es nicht zu erklären, dass ich in den letzten beiden Tagen fleißig (das sagt nicht über das Ergebnis aus …) gemalt habe. Denn wie heißt es so schön – Übung macht den Meister.

Zum Einen haben ich endlich die Schafe eingefärbt …

Ja, die haben denselben Friseur wie die Pudel der Nachbarschaft … ich mag sie.

Dann erblickte gestern der/die/das Iglöw das Blatt Papier …

Wie es dazu kam? Ich dachte – „Mal doch einfach einmal ohne mit dem Bleistift vorzuzeichnen drauf los“. Dachte ich und machte ich und der/die/das kam dabei heraus.


Wenn ich von den Stiften, …

… die ich im Auftrag des Malkurses gemalt habe, absehe, hatte ich wirklich viel Spaß mit meinen Malereien.

Die angefangene Strickjacke ist bisher auf einem guten Weg …

Ist auch nicht so schwer. Geht immer nur gerade aus. Ich bin sehr gespannt, wie sich aus zwei sechzig Zentimeter langen Kragen, das da oben ist nämlich der rechte Kragen und der linke wird genauso geradeaus gestrickt, und ein bisschen irgendwo etwas ranstricken, eine Jacke ergibt.

Als letztes möchte ich von unserem hochbegabten Toaster berichten. Dass er hochbegabt ist, weiß ich erst seit Kurzem. Vorher dachte ich, dass er ein wenig überschwänglich … schwungvoll ist. Zumindest erklärte ich mir damit, warum er den Toast, nach abgeschlossenem Toastvorgang, im hohen Bogen auf die Arbeitsplatte spuckte. Jetzt weiß, dass er trainiert hat …

Er spuckt nicht mehr, sondern stellt den Toast, zumindest einen, ordentlich quer über den Schlitzen ab.

Daran den zweiten Toast ebenfalls auf die Schlitze zu stellen, übt er noch. Aber wie war das am Anfang dieses Post?
Genau – Übung macht den Meister.

Bin ich heute gut. Ich habe den Schreibkreis geschlossen. Hatte ich nicht geplant.

Das bisschen Haushalt …

… hat sich leider nicht alleine gemacht und der Einkauf für die nächste Woche auch nicht, aber jetzt bin ich fertig … nicht ganz, ich muss noch das Toastbrot aus dem Ofen zerren, wenn es fertig ist, aber das ist nicht wirklich viel Aufwand.
Da der Gatte es vorgezogen hat heute arbeiten zu gehen, statt mit der holden Gattin Zeit zu verbringen und zum Beispiel wie jede Woche einmal gemeinsam den Supermarkt zu plündern, musste ich den Einkauf für die nächste Woche alleine und zu Fuß bewältigen … ich will nicht zu laut jammern – der Gatte hat vorgestern schon die Getränke mitgebracht, damit ich die nicht schleppen muss.
Die Schlepperei war gar nicht so schlimm, weil ich einiges von dem, was ich haben wollte, nicht bekommen habe. Auch eine Art den Einkauf klein zu halten und zu sparen … irgendwie … vielleicht.

Als ich vom Einkauf zurückkam, hatte ich kurz überlegt, ob ich die Wäsche zum Trocknen rausstelle oder ob ich mich später etwas raussetzen will. Die Frage hat sich von ganz alleine beantwortet, als ich die Balkontür geöffnet hatte und der Wind mir alles von meinem Schreibtisch gefegt hat – nein danke, ich möchte heute nicht draußen sitzen. Den Platz überlasse ich gern der Wäsche. Ich habe die Bettwäsche zur Feier des Tage sogar angeklammert, so sehr weht es … Windgeschwindigkeit bis 65 km/h. Nichts für mich, aber der Wäsche macht es nichts. Die wird um so schneller trocken.

Ich läute jetzt für mich das Wochenende ein. Da ich den Gatten vorhin eingeladen habe mich heute zum Essen einzuladen, muss ich nicht kochen. Er bringt etwas vom schnöden Griechen mit, wenn er nach Hause kommt.
Bis dahin heißt es für mich: Sofa, Strickzeug, Glotze.
Ich habe mir gestern eine Anleitung gekauft und schon alles zurecht gelegt …

… ich will versuchen einfach mal stur nach Anleitung zu stricken … nichts besser, anders oder sonst wie machen … einfach den Kopf ausschalten und nur machen, was da steht. Kann eigentlich nicht so schwer sein … wird bestimmt total entspannend … man gebe mir die Kraft, die Gelassenheit, das Durchhaltevermögen und den starren Blick auf die Anleitung, damit das Vorhaben gelingt

Hobbies, bzw. Beschäftigungsmöglichkeiten …

… habe ich genug.

Vermutlich sogar mehr als genug. Wahrscheinlich reichen meine Beschäftigungsmöglichkeiten für drei.

Gestern Abend habe ich mal wieder ein Paar Socken fertig gestrickt. Netterweise sind sie dieses Mal für mich …

Bei diesem Paar habe ich tatsächlich wieder eine „anständige“ Ferse gestrickt. Sprich ein komplettes Käppchen und nicht schon nach dem Stricken der Fersenwand gleich die Maschen für den Spickel aufgenommen.

Ich hatte mich bei den letzten drei Paaren gewundert, warum die so seltsam aussehen. Jetzt weiß ich es. Ich hatte schlicht „die Hälfte“ der Ferse vergessen. Kann man mal sehen, wie lange ich keine Socken gestrickt hatte. Scheint nicht wie Radfahren zu sein, dass man angeblich nicht verlernt …

Scheint aber nur ein optisches Ding zu sein. Der Gatte hat sich nicht über seine „falschen“ Socken und deren vielleicht Unkomfort beschwert … (vielleicht traut er sich auch nicht, weil er Angst hat dann selber stricken zu müssen … 😁)