Gestern habe ich …

… viele bunte Tickets für die Bahn gekauft. In der Hoffnung, dass der „Herr und Meister … der Gott“ – kurz der blöde Weselsky von der GDL eine andere Möglichkeit findet sein aufgeblasenes Ego zu polieren und ich nächste Woche meine Mutter besuchen und in der Woche darauf meinem Kind persönlich zum Geburtstag gratulieren kann. Ich bin gespannt.

Letzten Mittwoch hatte Besuch von meiner Schwester. Um halb zwölf kam sie mit dem Zug an, um halb acht habe ich sie abends wieder zum Zug gebracht.
Das waren ein paar sehr schöne Stunden. Eigentlich wollten wir zusammen in den Loki Schmidt Garten in Hamburg, aber das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. War aber nicht schlimm. Wir haben uns die Zeit auch so gut und schnell und unterhaltsam vertrieben.
Wir begannen das Unterhaltungsprogramm mit einen Kaffee, der unter einem großen Milchschaumgebirge verborgen war. Die Tasse tauschten wir gegen die Kurbel meines neuen Spielzeugs ein …

… und haben meiner Schwester ein flauschig bauschiges, weißes Alpakawölkchen kardiert.

Danach machten wir uns daran unser Essen zusammenzubasteln und haben aus den Zutaten, die ich vorbereitet hatte, …

… gemeinsam sehr hübsche Gimbab – Rollen …

… gedreht und diese dann ganz genüsslich …

… mit ein paar Edamame und einem Sojasoße/Reisessig/Ahornsirup/Chilidipp vernichtet. Ja, ich weiß, ein Dipp gehört eigentlich nicht zum Gimbab, aber bekanntlich kann jeder mit seinem Essen machen, was er will. Und wir wollten das so.

Danach blieb noch etwas Zeit zum noch mehr Schwatzen, auf dem Sofa sitzen und gemeinsam ein bisschen mit den Stricknadeln in den jeweiligen Socken rumzubohren.
Und Schwupps war die Zeit rum und wir mussten zum Bahnhof eilen.

Ich muss jetzt auch eilen, damit ich alles erledigt bekomme und mich nachher, wenn die Sonne rum ist, auf den Balkon setzen und den Bienchen und Blümchen …

… zu sehen kann. Ab morgen soll das Wetter wieder schlecht werden. Wir hatten die ganze letzte Woche schon schlechtes Wetter, sprich kalt und nass. Ich habe mir an so manchem Tag gewünscht, der Heizung schon etwas Wärme entlocken zu können und nicht mit Wollpulli und zwei Paar Socken in der Wohnung sitzen zu müssen.

So.

Den letzten Schnee, auch in der hintersten schattigen Ecke, hat das schöne Wetter der letzten Tage schmelzen lassen. Wir hatten dann doch eine ganze Menge von dem weißen Zeug.
Ich weiß nicht, ob der Vogel, der diese seltsamen Spuren im schmelzenden Schnee auf unserem Balkon hinterlassen hat, …

… ein Freudentänzchen aufgeführt hat oder einfach nur auf dem glatten Balkonboden ausgerutscht und dabei diverse Male mit dem Schnabel aufgeschlagen ist.
Egal wie es und wer es war, es hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Was in dieser Zeit eine Seltenheit ist. Leider.
Böse Zungen behaupten das Lächeln würde hinter den Masken verschwinden, ich behaupte das Lächeln und auch das Lachen verschwindet nicht hinter den Masken, sondern immer mehr durch Corona aus unseren Leben.

Da wir die handgenähten Masken nicht mehr tragen dürfen und auf FFP2 Masken umgestiegen sind, habe beschlossen aus den Stoffresten der Maskenproduktion einen Quilt zu nähen.
Ich habe mich für die Methode entschieden einzelne Blöcke zu nähen, zu quilten und dann die Blöcke zu verbinden und das Binding zu machen. Erspart mir das Hin und Her Geschiebe eines riesigen Stückes.

Die ersten drei Patches waren diese:

Vom schielenden Zebra ist, bis auf ein bisschen Grün, nichts mehr übrig. Schade eigentlich.

Insgesamt habe ich inzwischen 20 Patches:

Fünf weitere habe ich heute zugeschnitten. Insgesamt brauche 35 Patches. Als ich Ende Januar begonnen habe, habe ich im Stillen gedacht: Wenn ich jeden Tag drei Patches nähe, habe ich den Quilt Ende Februar fertig.
Wie gut, dass ich das nur im Stillen dachte (fast ganz still … dem Gatten hatte ich es anvertraut, aber der schweigt still darüber oder hat es vergessen) und nicht an die große Glocke hing. Ich musste mich nämlich zwischendurch an Bubble-Kissen versuchen. Das erste ging gewaltig in die Hose, weil ich die Bubbles so voll mit Watte gestopft hatte, dass sie nach der zweiten Reihe so sperrig waren, dass sie nicht mehr unter die Nähmaschine wollten.

An sich wäre es bestimmt ein ganz hübsches Kissen geworden …

Da ich aber nicht so schnell aufgebe und manchmal aus Fehlern lerne, ist der zweite Versuch gelungen …

Das hat sich das Kind unter den Arm geklemmt, als er uns im Mitte Februar besucht hat.

Es hat die handliche Reisegröße von ca. 33 x 33 cm.

Danach kam das Masken-Bubble-Kissen, …

… welches auf unserem Sofa wohnt. Es ist ein bisschen größer. Ca. 40 x 40 cm.

So ganz bin ich mit der Anordnung der Bubbles nicht zufrieden, aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr die Dinger hin und her zuschieben, sondern war froh, dass sich dieselben „Farben“ nie direkt, also nicht an den Seitenkanten, berühren.

Heute habe ich das dritte Bubble-Kissen fertiggestellt. Das soll meine Mutter zum Geburtstag bekommen. Komischerweise musste ich, als es noch nicht fertig war und ich es von Weiten gesehen habe, immer an einen Eierkarton/eine Eierpappe denken …

Jetzt wo es fertig ist, habe ich die Assoziation nicht mehr.
Leider ist es mir auch bei diesem Kissen nicht gelungen, die Bubbles „fehlerfrei“ zusammenzusetzen. Ein Bubbles habe ich leider in der falschen Ausrichtung angenäht …

… ich hatte aber keine Lust zum Auftrennen. Das ist halt die persönliche Note.
Ein Bild vom fertigen Kissen gibt es noch nicht. Habe ich vergessen und jetzt ist es ein klein wenig zu spät oder früh? und zu lichtlos für ein Foto. Außerdem sollte ich zusehen, dass ich in dieser Nacht noch eine kleine Mütze Schlaf bekomme.

Urlaub …

… heißt es diese Woche für den Gatten und da mann diese Zeit sinnvoll und entspannt nutzen soll, haben wir am Montag den Keller entrümpelt. Während der Gatte die über Monate mühsam gesammelten und ordentlich aufgestapelten Kartons zerkleinerte, habe ich eine Jungfrau zersägt das vor knapp drei Jahren aus Berlin mitgebrachte und nicht mehr von Nöten seiende Bett zersägt. Dann haben wir das Auto vollgestopft und haben den Müll entsorgt.

Um uns von diesen Strapazen zu erholen und weil das Wetter schön sein sollte, kühl aber sonnig ohne viel Wind, haben wir gestern einen Ausflug an die Ostsee gemacht.
Zuerst sind wir nach Heikendorf gefahren und haben zwei Butt direkt vom Fischerboot in die Kühltasche geladen (… die Butt sind schon Geschichte … die habe ich gestern Abend geräuchert, dazu ein schneller Speckkartoffelsalat – köstlich).

Danach haben wir Laboe angesteuert …

Julius Cäsar Kröte war auch mit … endlich mal wieder sein Element, das Meer, sehen Meer

Wir waren erst letztes Jahr in Laboe und sind sogar durchs U-Boot gekrabbelt. Dieses Jahr definitiv keine Option. Trotzdem haben die Menschen später, als wir vom Ehrenmal herunterkamen, davor Schlange gestanden. Ich würde aber selbst ohne Corona nicht noch einmal ins U-Boot wollen. Dreimal war ich bereits drin. Das reicht für ein Leben. Wenn sie das U-Boot eines Tages umbauen, würde ich natürlich noch einmal durch krabbeln ;O).

Auf das Ehrenmal …

… sind wir aber nochmal gestiegen … bleiben wir bei der Wahrheit – sind wir noch einmal mit dem Fahrstuhl gefahren.
Der Ausblick ist immer wieder schön und dieses Mal hatten wir großes Glück und durften das sehen …

… ein U-Boot mit Begleitschiff.

Ich musste bei dem Ding immer an eine Konservendose denken, aber toll war es wirklich.
Wann sieht man schon mal in Natura ein noch seetaugliches U-Boot in Aktion?

Im Anschluss sind wir noch ein Stückchen weitergefahren und haben uns auf dem Deich eine einsame Bank gesucht, die Aussicht …

… genossen … was für ein Himmel …

… und unsere mitgebrachten Brote, Käsewürfel und Weintrauben verspeisen.
Als wir satt waren, machten wir uns wieder auf …

… in Richtung Heimat.

Das bisschen Haushalt …

… hat sich leider nicht alleine gemacht und der Einkauf für die nächste Woche auch nicht, aber jetzt bin ich fertig … nicht ganz, ich muss noch das Toastbrot aus dem Ofen zerren, wenn es fertig ist, aber das ist nicht wirklich viel Aufwand.
Da der Gatte es vorgezogen hat heute arbeiten zu gehen, statt mit der holden Gattin Zeit zu verbringen und zum Beispiel wie jede Woche einmal gemeinsam den Supermarkt zu plündern, musste ich den Einkauf für die nächste Woche alleine und zu Fuß bewältigen … ich will nicht zu laut jammern – der Gatte hat vorgestern schon die Getränke mitgebracht, damit ich die nicht schleppen muss.
Die Schlepperei war gar nicht so schlimm, weil ich einiges von dem, was ich haben wollte, nicht bekommen habe. Auch eine Art den Einkauf klein zu halten und zu sparen … irgendwie … vielleicht.

Als ich vom Einkauf zurückkam, hatte ich kurz überlegt, ob ich die Wäsche zum Trocknen rausstelle oder ob ich mich später etwas raussetzen will. Die Frage hat sich von ganz alleine beantwortet, als ich die Balkontür geöffnet hatte und der Wind mir alles von meinem Schreibtisch gefegt hat – nein danke, ich möchte heute nicht draußen sitzen. Den Platz überlasse ich gern der Wäsche. Ich habe die Bettwäsche zur Feier des Tage sogar angeklammert, so sehr weht es … Windgeschwindigkeit bis 65 km/h. Nichts für mich, aber der Wäsche macht es nichts. Die wird um so schneller trocken.

Ich läute jetzt für mich das Wochenende ein. Da ich den Gatten vorhin eingeladen habe mich heute zum Essen einzuladen, muss ich nicht kochen. Er bringt etwas vom schnöden Griechen mit, wenn er nach Hause kommt.
Bis dahin heißt es für mich: Sofa, Strickzeug, Glotze.
Ich habe mir gestern eine Anleitung gekauft und schon alles zurecht gelegt …

… ich will versuchen einfach mal stur nach Anleitung zu stricken … nichts besser, anders oder sonst wie machen … einfach den Kopf ausschalten und nur machen, was da steht. Kann eigentlich nicht so schwer sein … wird bestimmt total entspannend … man gebe mir die Kraft, die Gelassenheit, das Durchhaltevermögen und den starren Blick auf die Anleitung, damit das Vorhaben gelingt

Der Montag …

… startet wie der Sonntag mit Schnee.

Heute gibt es allerdings eine deutlich größere Portion Schnee als gestern. Es schneit immer noch, aber die Flocken werden immer größer, deutlich schwerer und feuchter. Das lässt vermuten, dass uns der anschließende Regen bald erreicht. Wobei mir der Schnee eindeutig lieber ist, weil es die Welt ein wenig heller macht, als der Regen.

Nachdem ich gestern einen Bericht über Taiwan und deren Umgang mit der Corona Pandemie gelesen habe, habe ich mich entschlossen für uns Mundschutze zu nähen und diese dann aus Respekt vor und zum Schutz der anderen im öffentlichen Raum, sprich beim Einkaufen, zu tragen.
Bei unseren täglichen Spaziergängen, die zwar auch im öffentlichen Raum stattfinden, aber eben draußen mit auf jeden Fall genügend freiem Raum und frischer Luft um mich rum, werde ich wohl aufs Tragen verzichten … wahrscheinlich … mal sehen.

Gestern hatte ich einen eher düsteren Corona Pandemie Tag.
In der Nacht hatte ich schlechter als schlecht geschlafen.
Immerhin haben die gut vier schlaflosen nächtlichen Stunden dazu beigetragen, dass ich mein ausgeliehenes Buch doch noch fertig lesen konnte, bevor die Bücherei es mir vom Reader zieht, weil die Leihdauer abgelaufen ist.
Dann gab es das tägliche, mühsame „Erklär mir jeden Tag aufs neue Corona von Anfang an und wann ist es zu Ende“ – Telefonat mit meiner Mutter.
Danach telefonierte ich mit der großen Schwester, die gerade schweren Herzens … noch schweren Herzens ihre KG-Praxis schließt. Quasi vorgezogener Ruhestand Dank Corona. Naja, besser jetzt und ohne Verluste, als später und mit einem großen Loch in der Tasche.
Leider kann ich sie zurzeit nicht durch körperliche Anwesenheit unterstützen. Es muss ein offenes Ohr, das Angebot der Übersendung eines langen LAN-Kabels und das Verfassen von Anschreiben zur Abwicklung der Praxis reichen. Nicht so schlecht, dass ich fast zehn Jahre in der Praxis gearbeitet habe und weiß worum es geht.

Was mich gestern ganz besonders belastet hat, ist die Perspektivlosigkeit.
Dieses keine Pläne machen können, weil ich nicht weiß, wie es, wann auch immer, weitergehen wird.
Das es weitergeht ist klar, aber die Welt wird eine andere sein.
Halt! Das ist falsch formuliert – Das Leben auf dieser Welt wird ein anderes sein.
Zumindest vorübergehend. Denn der Mensch vergisst gern die unangenehmen Dinge.
Es gab schon immer irgendwelche Viren, Seuchen, Erkrankungen, welcher Art auch immer, die die Menschheit ausgedünnt hat … vor große Herausforderungen gestellt hat. Danach strebte die Menschheit bisher immer weiter. Auch nach Corona wird es so sein.
Spannend wird sein, wer die Gewinner der Krise sind.

Ab jetzt wird alles besser (ironiean/aus)

Heute wäre nämlich unsere Abreise von Rügen gewesen. Somit müssen wir nicht mehr traurig sein, dass der Urlaub geplatzt ist und wir viele traumhafte Sonnenuntergänge verpasst habe. Das Wetter war nämlich die ganze Zeit, die wir auf der Insel gewesen wären, genauso schön wie vor drei Jahren zu unserer Hochzeit.

So wie oben drüber sah mein Schloss, indem wir geheiratet haben, und das Wetter 2017 am 24.03. aus und so sah es am vergangenen Dienstag aus, …

Im Moment hat das Schloss seine Pforten geschlossen und man kann nur im weiten Bogen herumgehen.
Ich habe noch nie ein Bild von meinem Schloss gemacht auf dem keine einziger Mensch ist. Eine völlig neue Erfahrung.

Um unseren Hochzeitstag und meinen Geburtstag gebührend zu feiern, sind wir abends essen gegangen … wir haben unser Essen von der Küche an den Esstisch im Wohnzimmer getragen. Es gab Zanderfilet auf einem Grüne Linsen Chicoree Tomaten Rague. Sehr lecker.

Dieser besondere Tag war zwar nicht wie geplant, aber wir haben im Rahmen der Möglichkeiten das Beste daraus gemacht.

Um nicht daran denken zu müssen, dass ich wegen diesem Corona Kram mein Kind nicht wie geplant am Wochenende hier begrüssen kann, werde ich mich ans Werk machen und ihm den Schal tatsächlich häkeln, den er sich gewünscht hat. Heute Morgen ist nämlich endlich die Wolle dafür gekommen.

Diese Statusänderung musste ich ihm natürlich gleich mitteilen:

Freut mich sehr, dass er ihm gefällt.

Falls ihr demnächst nichts mehr von mehr lest, liegt es daran, dass der Gatte und ich uns die Köppe eingeschlagen haben. Er hat, weil er, wie schon erwähnt, zur Risikogruppe gehört, seinen Urlaub bis zum 19.04. verlängert. So lange waren wir noch nie am Stück zusammengepfercht. Schon gleich gar nicht mit so wenig Auslauf.
Seit Montag weiß ich, dass ich ebenfalls zur Risikogruppe gehöre. Bisher hatte ich mich immer damit getröstet, dass ich nur Heuschnupfen habe und kein Corona. Nun weiß ich, dass mich der Heuschnupfen in die Risikogruppe einreiht. Fein, ich mochte ihn noch besonders gerne. War immer eher genervt von ihm. Das macht unser Verhältnis nicht besser. Ich würde mich gern von ihm distanzieren, schon seit Jahrzehnten, aber er ist und bleibt anhänglich und hält sich nicht an die Kontaktsperre.

Sonntag …

… im wahrsten Sinne des Wortes.
Die Sonne strahlt verlockend vom blauen Himmel, den ein paar weiße Flauschwölkchen schmücken.
Irgendwie schon seltsam – kaum müssen wir drinnen sitzen, hört das ständige Grau in Grau und der ewige Regen, der uns seit Monaten begleitet hat, auf.
Der Frühling lässt sich nicht aufhalten und entfaltet seine kleinen Wunder tagtäglich ein wenig mehr und macht die Welt etwas bunter.
Das genieße ich sehr und versuche mehr denn je es bewusst wahrzunehmen.

Die Magnolie zum Beispiel, die ich aus dem Küchenfenster sehen kann, braucht nur noch wenige Tage bis sie ihre vielen, vielen Blüten öffnen wird. Eigentlich ganz schön, dass ich dieses Jahr auf jeden Fall da bin, um dieses Schauspiel bestaunen zu können.

Die Birke vor meinem Zimmer wird jeden Tag ein kleines bisschen grüner. Gestern Morgen hatte sie plötzlich sogar einen ganz besonderen Farbklecks abgekommen. Einer der Nachbarn hat an den unteren Ast ein rotes rundes Schaukelbrett für seine Enkelin gehängt.

Finde ich putzig und ich hoffe, ich kann die beiden bald beim Spielen beobachten. Ich hatte nämlich schon ein paar Mal, vor Corona, das Vergnügen Opa und Enkelin bei selbst ausgedachten Spielen auf der Wiese beobachten zu können. Das war immer sehr lustig und der Opa eine gute Kondition. Sicher sehr hilfreich.

Meine Mutter, die gestern Geburtstag hatte, hat sich überall die Gaben und die kleinen Freuden, die man ihr trotz der Coronakrise gemacht hat, sehr gefreut.
Das Heim war sehr rührig und mein Paket und sogar die bestellten Blumen kamen pünktlich bei ihr an. Die zurzeit üblichen drei Telefonate pro Tag gab es auch. Mehr kann man im Moment nicht tun.

Ich schaue jetzt mal, ob die Einsicht in meinen Backofen genauso positiv ausfällt. Vielleicht hat sich der Brötchenteig nun doch noch in Bewegung gesetzt. Vorhin wollte er nicht. Wenn es heute nichts wird mit den Brötchen liegt es an der Seitenbacher Trockenhefe. Das war die einzige, die wir … der Gatte bekommen hat. Ich hegte von Anfang an meine Zweifel, weil ich die Seitenbacher Produkte nicht mag und bisher auch keine guten Erfahrungen gemacht habe.
(Ja, das war jetzt unbezahlte AntiWerbung … so weit der nötige Hinweis, wobei ich mit Sicherheit nicht so viele Leser habe, dass das wirklich notwendig ist)

Einen schönen Sonntag wünsche ich!

Passt auf euch auf!

Bleibt gesund oder werdet es ganz schnell wieder!

Da ich noch keinen Plan …

… für den heutigen Tag habe und meine Hausschlappen vom morgendlichen Gang auf dem Balkon, um dem Gatten aus dem Haus zu winken, damit ich sicher sein zu kann, dass er weg ist, noch nicht trocken sind, habe ich Zeit und Muße zum Bloggen, bis ich einen Plan habe.

Außerdem muss ich euch erzählen, dass ich heute Morgen den Nikolaus erwischt und der Wohnung verwiesen habe, weil er alles vollgetropft hat …

Ja, er sieht schon ein bisschen arm aus, wie er da so im Regen steht, aber ich hatte trotzdem kein Erbarmen.
Warum? Weil er schlampig gearbeitet hat. Die Verpackung der Gaben für den Gatten hat er einfach hingehunzt …

Ich weiß auch warum. Weil er gestern Nachmittag während der Shopping Queen vor dem Fernseher eingeschlafen und immer nur in den Werbepausen und zur Endpräsentation wach geworden ist (ich vermute, dass er nichts wesentliches verpasst hat). Dann kam der Gatte auch noch früher als sonst nach Hause und so musste er sich sputen die Dinge ins Papier geknüllt zu bekommen. Dann lief auch noch der eigentlich geplante Plan schief … das sehr chice karierte Klebeband wollte auf dem ebenso chicen wie grafisch anderem Geschenkpapier nicht kleben, die auserwählten Stifte waren schon ein wenig fertig mit ihrem Stifteleben (aber konnte ich er vorher wissen, dass ich er nachher Stifte braucht? Der Plan war ja ein anderer) und die letzten fünfunddreißig Papiersterne hat er auch vor mindestens zehn Jahren geschnitzt.
Also ist das Ergebnis sehr mäßig bis mittelmäßig scheußlich.

Aber ich vermute, wenn er denn mal rechtzeitig anfangen würde, würde am Ende durchaus etwas hübsches herauskommen. Vielleicht schafft er es im nächsten Jahr rechtzeitig. dann muss ich ihn nicht in die Kälte rausschicken oder es regnet wenigstens nicht.

Da in mir ein Plan gereift ist, verlasse ich jetzt diesen Platz und begebe mich in die Küche und backe Kekse … vielleicht … vielleicht mache ich auch erst einmal KnusperCornFlakes in Schokolade … aber zuerst nehme ich auf jeden Fall den Fisch für die Fischfrikadellen heute Abend aus dem Tiefkühler … auf dem Weg in die Küche könnte ich ein wenig Kloreiniger ins Klo schütten und dann könnte ich mir noch den Staubsauger an den Hintern binden und anmachen … anmachen muss ich auch noch den Strom an des Gattens Schreibtisch, damit sich sein Schlepptop mit Strom vollsaugen kann … vielleicht sollte ich vorher noch ein Paket packen und mich bei meinem neuen Mobilfunkanbieter anmelden … ich glaube, ich haben doch noch keinen Plan … keinen guten Plan … eher einen losen, wild und wirr bekritzelten Zettel … habt einen schönen Nikolaus!

Stürmisch …

… ist es hier heute …

… so stürmisch, dass die Vögel heute alle rückwärts fliegen. Sieht sehr lustig aus und irgendwie sehen die Flattermänner so aus, als hätten sie eine Menge Spaß.

Wir haben das Gestürme genutzt und uns an unserem letzten Tag nach drinnen zurückgezogen und spielen unser neues „Mensch ärgere dich nicht – Spiel“ ein.

Zurzeit steht es 2:1 für mich. Meine Seehunde sind flink.